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Das Hochzeitsfotobuch zum Selbstgestalten



Selbstgestaltete Hochzeitsfotobücher haben Hochkonjunktur. Doch welche Formate kommen infrage und welche Einbände eignen sich für den festlichen Anlass am besten? Diese Fragen und noch viel mehr werden Ihnen in folgendem kleinen Ratgeber beantwortet:

Erinnerung an die Hochzeit

Motive für Hochzeitsbücher

Ein Hochzeitsfotobuch erzählt eine Geschichte. Da kommt es neben den Trauungszeremonien auch auf die kleinen aber feinen Details an. Lassen Sie Fotos von den Trauringen, vom Brautstrauß und von der Menükarte machen. Fangen Sie ebenfalls die Stimmung „davor“ ein, denn Polterabend und Friseurtermin gehören zur Hochzeit dazu. Weitere Motive sind: die Hochzeitskutsche, das festliche Menü, die Gäste, das Anschneiden der Hochzeitstorte, der Brautwalzer, die ausgelassene Party und das in die Flitterwochen fahrende Brautpaar.

Auswahl an Fotobüchern

In den letzten Jahren hat sich auf dem Onlinemarkt für Fotoprodukte Einiges getan. Die Fotobücher werden qualitativ immer besser, die Auswahl ist größer und aufgrund der zunehmenden Konkurrenz sinken die Preise. Bevor Sie den „Nächstbesten“ nehmen, sollten Sie sich vorab ein paar Gedanken über Format und Ausstattung machen.

Format

Bedenken Sie, dass Ihr Hochzeitsfotobuch gerne und oft durchgeblättert wird und daher handlich sein sollte. Eine gängige und oft gewählte Größe ist das quadratische Format 28 x 28 oder 30 x 30 cm. Zum einen liegt es gut in der Hand, zum anderen bieten sich die aufgeklappten Innenseiten ideal zum Großziehen schöner Panoramafotos an.

Auf die quadratischen Einzelseiten können Sie etwa drei bis vier stimmungsvolle Aufnahmen von der Hochzeitsfeier oder andere kleine Bildfolgen platzieren. Das Maß 30 x 40 cm oder noch größer ist nur bei ausgewählten Fotos und bis maximal 70 Seiten zu empfehlen. Da Ihr Hochzeitsfotobuch jedoch auch repräsentieren soll, wählen Sie kein zu kleines Format.

Einband

Um bei Stichwort „Repräsentativ“ zu bleiben: Ein festlicher und hochwertiger Einband ist die beste Wahl. Halten Sie nach Anbietern Ausschau, die Einbände aus Leder oder Leinen in ihrem Programm haben. Oder lassen Sie den Einband mit einer personalisierten Gravur versehen. Besonders elegant wirkt ein mit funkelnden Swarovski-Kristallen besetztes Cover (z.B. bei Photobox). Oder möchten Sie Ihr Cover mit Ihrem schönsten Hochzeitsfoto verzieren? Dann entscheiden Sie sich für eine stabile Hardcover-Variante mit Hochglanzveredelung oder einer mattierten Schutzschicht. Die Beschichtung sorgt für eine langlebigere Haltbarkeit der Farben und bewahrt Ihr Hochzeitsfotobuch zugleich vor Kratzern und Feuchtigkeit.

Bindung

Ein Hardcoverbuch wird auf zweierlei Arten gebunden: als klassische Buchbindung oder als Leporellobindung. Die Buchbindung hat den Vorteil, dass Sie 100 Seiten mit Fotos füllen können, ohne dass dies einen nennenswerten Einfluss auf die Handlichkeit und das Gewicht hat. Der Nachteil liegt darin, dass wichtige Bildinhalte im mittigen Falz verschwinden, wenn Sie ein Foto auf einer großen Doppelseite platzieren.

Das können Sie verhindern, indem Sie sich für die Leporellobindung bzw. Lay-Flat-Bindung entscheiden. Bei dieser Bindungsart werden die einzelnen Blätter so miteinander verklebt, dass alle Doppelseiten flach aufliegen und große Panoramafotos komplett zur Geltung kommen. Der Nachteil der Leporellobindung liegt in ihrer naturgemäß eingeschränkten Seitenzahl. Je nach Format stehen Ihnen maximal 70 Seiten zur Verfügung. Diese Bindungsart kommt insbesondere bei der Ausbelichtung auf echtem Fotopapier zur Anwendung.

Druckverfahren

Digitaldruck oder Ausbelichtung auf Fotopapier? Das ist hinsichtlich der Farbechtheit und Farbbrillanz immer noch die Frage. Trotz der in den letzten Jahren deutlich zugenommenen Qualität des Digitaldrucks hat die rasterlose Belichtung immer noch die Nase vorn. Da dieses Druckverfahren jedoch nicht alle Unternehmen für Fotoprodukte anbieten, empfiehlt sich ein gezielter Vergleich.



Papierqualität

Qualitativ hochwertiges Papier trägt auch beim Digitaldruck zu einem sehr guten Ergebnis bei. Das bei der Herstellung verwendete Standardpapier hat üblicherweise eine Stärke von 140 bis 170 gr./m2. An diesem Papier werden Sie bei einem größeren Format keine Freude haben, denn beim schnellen Durchblättern kann es reißen und hinterlässt auf die Dauer zu viele Knicke.

Besser ist ein Fotopapier ab einer Stärke von 200 oder 240 gr/m2. Bei guten Anbietern haben Sie die Wahl zwischen mehreren Papiersorten (z.B. bei Saal-Digital) mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen. Während hochglänzendes Fotopapier für deutlich mehr Schärfe und Brillanz sorgt, hat eine matte Oberfläche den Vorteil, das auftreffende Licht besser zu streuen.

Die Gestaltungssoftware

Bei den meisten Anbietern können Sie die Gestaltungs- und Bestellsoftware gratis herunterladen. Ein so genannter Assistent macht die Erstellung durch automatisierte Funktionen noch einfacher und schneller. Alternativ ist zur Ausnutzung sämtlicher Funktionen jederzeit ein Wechsel in den „Profimodus“ möglich. Wieder andere Anbieter setzen auf die Onlinegestaltung. Bei diesen Programmen können Sie mit der Gestaltung direkt loslegen. Onlinedesigner haben einen kleinen Nachteil, denn sie bieten im Durchschnitt weniger Funktionen als Download-Programme.

Lassen Sie sich durch die zahlreichen Layouts und speziellen Themenvorlagen vor Hochzeitsmotive inspirieren (z.B. bei CEWE) oder verwenden Sie eigene Hintergründe. Sie haben die Auswahl zwischen mehreren Schriftarten und einer stufenlosen Farbpalette für die Schriftfarbe. Ob elegant, traditionell oder modern: Für jeden Geschmack findet sich der passende Stil.

Kosten und Preisvergleich

Für ein gutes Fotobuch im quadratischen Format 28 x 28 cm oder im etwa gleich großen DIN A4 Format bezahlen Sie für 50 Seiten etwa 50 bis 60 Euro, für 100 Seiten ca. 90 bis 120 Euro. Eine lohnenswerte Investition für den schönsten Tag des Lebens!

Quelle:
Fotobuch Tipps