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Hochzeitsgedichte und Begrüßungsrede



Ein Hochzeitsgedicht, am besten selbst vorgetragen, lockert die Hochzeit und verhilft somit zu einem schönen Start in ein gemeinsames Leben. Es gibt zahlreiche Hochzeitsgedichte die die Anwesenden verzaubern oder zum schmunzeln bringen. Am besten ist natürlich ein eigenes Gedicht, welches individuell auf die Ehepartner zugeschnitten ist. Da aber nicht jeder so kreativ ist, haben wir uns hier die Mühe gemacht, die schönsten für Sie heraus zu filten. Auf das Ihre Hochzeit ein voller Erfolg wird!

Hier finden Sie Hochzeitsgedichte. Kurze, Lustige und pregnante Sprüche finden Sie hier >> Hochzeitssprüche


Hochzeitsnacht

Haben sie schon einmal eine Hochzeitsnacht
als Nachbar nebenan verbracht?
Da können sie nicht schlafen in seliger Ruh’,
mit einem Ohr hören sie da drüben zu.

Man zieht sich die Decke wohl über die Ohren,
doch trotzdem hört man’s da drüben rumoren.
Mal wird’s leise, dann wieder laut,
na, mir ist’s ega! Sie sind ja getraut!!!

Da hör’ ich ganz leise von nebenan,
wie das Bräutchen sagt zu ihrem Mann:
„Ach Schätzchen, du musst besser gegendrücken,
sonst wird es heute nicht mehr glücken!“

„Nee“, sagt er keuchend, „das blöde Hemd
hat sich schon wieder dazwischen geklemmt!“

Da kann ich nicht schlafen, das werden sie verstehen.
Ich muss direkt durchs Schlüsselloch sehen.
Ganz leise schleich ich mich zur Tür,
beuge mich nieder, und was sehe ich hier?!?

Die beiden machen in aller Ruh’
den Reisekoffer für die Flitterwochen zu!



Ehelexikon


Büstenhalter = eine Einrichtung, die oft mehr verspricht, als sie hält
Ehe = ein Versuch, zu zweit wenigstens halb so glücklich zu werden, wie man allein gewesen ist
Ehefrau = die Steuer, die man für den Luxus bezahlen muss, Kinder zu haben
Ehemann = ein Mann, der jedes Wort versteht, das eine Frau nicht gesagt hat
Ehering = eine Tapferkeitsauszeichnung, die man am Finger trägt
Flirt = sich in den Armen liegen, ohne dem anderen in die Hände zu fallen
Hochzeitstag = der Tag zwischen „dürfen“ und „müssen“
Jungfräulichkeit = etwas sehr Kostbares, was alle Mädchen gern verlieren möchten
Kinderwagen = der Spaß vom letzten Jahr auf Rädern
Kompliment = schmeichelhafte Äußerung, unter Eheleuten eher unüblich
Kuss = die angenehme Art, den anderen am Sprechen zu hindern
Liebe = von allen Krankheiten noch die gesündeste
Liebling = Kosename, der Verwechslungen ausschließt
Männer = die vielleicht schönste Nebensache der Welt
Optimist = ein Junggeselle, der heiratet und glaubt, dann seine Putzfrau entlassen zu können
Pessimist = ein verheirateter Optimist
Petting = Fingerspitzengefühl
Platonische = Liebe vegetarischer Sex
Treue = Mangel an Gelegenheit
Sex = der größte Spaß, den man haben kann, ohne dabei zu lachen
Sexbombe = eine Frau, die beim Duschen keine nassen Füße bekommt
Sexualkunde = jener neumodische Unterricht, bei dem der Lehrer erfährt, was die Schüler schon lange wissen
Toleranz = die Tugend des Mannes, der keine Überzeugung hat
Tugenden = die Laster der Mehrheit
Vater = ein Mann, der geleistet hat, was Hand und Fuß hat
Verhältnis = zwei Menschen, die verheiratet sind, aber nicht miteinander
Zweitehe = der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung



Ehegesetz (Eges)

§ 1 Dieses Gesetz tritt mit dem Ja-Wort in Kraft.
§ 2 Der Ehemann ist ab dem Zeitpunkt der Eheschließung der glücklichste seiner Art.
§ 3 Der Mann hat seine eigene Meinung – die Frau hat Recht und verwaltet das eheliche Vermögen.
§ 4 Sollte die Frau einmal nicht Recht haben, tritt automatisch §3 in Kraft.
§ 5 Das Ehepaar besteht aus zwei Hälften. Die Frau ist die bessere.
§ 6 Der Mann verdient das Geld, die Frau gibt es aus.
§ 7 Der Ehemann hat sein Einkommen pünktlich zuhause abzuliefern und sein Taschengeld mit kindlicher Freude entgegen zu nehmen.
§ 8 Die Frau ist unter der Haube, der Mann unterm Pantoffel.
§ 9 Falls der Ehemann an Trotz leiden sollte oder sonstige bockige Seiten aufzuweisen hat, ist ihm der Hausschlüssel zu entziehen und der Pantoffel gefechtsbereit zu zeigen.
§ 10 Dem Ehemann ist es gestattet, jeden Abend zuhause zu bleiben.
§ 11 Wann der Mann fortgeht, bestimmt der Mann, wann er heim kommen soll, bestimmt die Frau.
§ 12 Die Frau hat den Mund aufzumachen, der Mann ihn zu halten.
§ 13 Meinungen dürfen nur von der Frau ausgesprochen werden – vom Mann nur gedacht werden.
§ 14 Der Mann gibt nie zu, dass er auch mal Recht hat, sonst ist er gleich unten durch.
§ 15 Die Gartenarbeit ist Gemeinschaftssache; die Einteilung unteresteht der Frau, die Durchführung dem Mann.
§ 16 Der Mann hat zu essen, was auf den Tisch kommt und immer ein freundliches Gesicht zu machen.
§ 17 Dem Ehemann ist es erlaubt, auch seine Frau von Zeit zu Zeit etwas lieb zu haben. Er sollte aber niemals sagen: „Du kannst mich gern haben!“
§ 18 Das gemeinschaftliche Siegel ist der Kuss.




Eherezept

1. Man nehme das Leben von zwei verliebten Menschen, putze es ganz sauber von Ärger, Hektik, Angst und Sorgen und zerlege es in Jahre, Monate und Tage, so dass der Vorrat ein ganzes Leben lang reicht.

2. Dann wird jeder Tag einzeln angerichtet aus 24 Stunden Gottvertrauen und 8 Stunden Arbeit. Man füge 3 Esslöffel Frohsinn und 5 gehäufte Esslöffel Geduld hinzu, 1 Teelöffel Freundlichkeit, ein Körnchen Witz und eine Prise Toleranz.

3. Am Herd wird das Ganze dann in der Hitze von Schwierigkeiten, Mühsal und Missverständnissen gegart, bis der liebliche Duft von Gottes Güte und Vergebung anzeigt, dass das Mahl genießbar geworden ist.

4. Das fertige Gericht schmücke man noch mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit – und einer guten, erquickenden Tasse Milch.



„Der kleine Handwerker“ – Ihre Live-Bastelshow

Heute: Wir basteln uns ein Präservativ

Wir benötigen: ein Gummibärchen
einen Hammer
einen Löffel
einen Gardinenring

· Wir setzen das Gummibärchen mittig in den Gardinenring. (1)

· Mit dem Hammer klopfen wir den Bären flach (2), bis er über den Gardinenring lappt. (3)

· Mit dem Löffel dellen wir den Flachgummi-Rohling solange aus (4), bis wir ihn als elastischen Weichgummipräser benutzen können. (5)

· Den lustigen, bunten und wohlschmeckenden Präser können wir dann nach Gebrauch verzehren (bis auf den Gardinenring natürlich).

· Der Ring lässt sich für die nächste Produktion – ganz im Sinne des „Grünen Punktes“ – wieder verwenden.

Viel Freude beim Ausprobieren wünscht „der kleine Handwerker“


Füreinander und Miteinander

Wie schön ist doch ein Leben miteinander,
wenn Einigkeit und Liebe herrschen untereinander.

So kamen wir heute hier zueinander,
um Freude und Frohsinn zu spenden füreinander.

Wenn wir dann lachen im Laufe des Abends übereinander,
dann finden wir sicher auch Gefallen aneinander,
sonst kämen wir wahrscheinlich gegeneinander,
und das gäbe dann das schönste Durcheinander.

Verständnis soll herrschen zwischeneinander,
dann bekommt man Achtung voreinander,
wird ganz verliebt meist ineinander
und närrisch verrückt aufeinander
und geht dann so schnell nicht auseinander.

Trinkt, Freunde, heute Abend schön nacheinander,
dann seid ihr auch später nicht durcheinander.
Wenn ihr dann tanzt und vergnügt miteinander,
dann nehmt schön Rücksicht aufeinander,
rennt nicht temperamentvoll gegeneinander,
stellt die Füße nebeneinander
und bitte nicht aufeinander,
sonst bekommt ihr Streit miteinander,
und es ist aus mit dem Füreinander.

Ich wünsche uns einen schönen Tag miteinander.
Anschließend gehen wir hoffentlich zufrieden auseinander!

Begrüßungsrede

Willkommen, liebe Hochzeitsgäste,
zu diesem schönen Hochzeitsfeste.
Gekommen seid von nah und fern,
wir sehen uns hier alle gern.
Vergesst des Alltags graue Sorgen,
bewahrt die Stimmung noch bis morgen.
Entfernt euch nicht schon vor der Zeit,
wenn ihr es habt auch noch sehr weit.
Einmal geht’s auch ohne Schlaf,
und morgen seid ihr wieder brav.
Von Herzen wünschen wir euch allen,
es möge euch heut’ hier gefallen.
Es wurde Zeit mit unserem Paar,
sie kennen sich shcon lange Jahr’.
Nun wird aus dieser Freundschaft
der Ehe festere Gemeinschaft.
In ___________, diesem schönen Ort,
hat unser Glückspaar nun sein einfach Hort.
Hocherfreut und gut gestimmt
sind _________ und ________ - ganz bestimmt!
Wir wünschen nun euch beiden
viel Freude, keine Leiden!
Dass unter Gottes Schutz und Segen
ihr immer euch nur mögt bewegen.
Und ihr an diesen Augenblick
euch gern erinnert, welch ein Glück!