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Brauttasche - Diese Möglichkeiten gibt es

Hingucker und praktischer Stauram für Frauensachen!

Braucht jede Braut eine Brauttasche? Ja, braucht sie, denn irgendwo muss sie Lippenstift und Co verstauen. Klar, die Trauzeugin hat das ganze andere Gepäck, aber ein paar private Dinge wie Kleingeld und vor allem Tempotaschentücher braucht jede Braut griffbereit.

Welche Taschen gibt es?

Drei Grundmodelle beherrschen die Auswahl der Brauttaschen. Darunter sind der klassische Brautbeutel, die Henkeltasche und die Clutch. Von den drei Varianten ist keine besser oder schlechter. Die Wahl ist ganz persönlich - und manchmal auch praktischer Natur - wie das Brautkleid und die Schuhe. Apropos Schuhe und Kleid: Unabhängig vom Model der Brauttasche, so gibt es alle drei in den unterschiedlichsten Stilen und Verzierungen. Gängige Applikationen auf Brauttaschen sind Tüll, Spitze, Perlen, Pailletten, Plissees, Stickereien und aufwendige Stoffblumen. Als Materialien kommen Organza, Satin, weiches Leder sowie Seide zum Einsatz.



Sind Brauttaschen immer weiß oder cremefarben?

Bevor wir die Modelle einzeln vorstellen, soll noch die Frage nach der Farbe für die Brauttasche geklärt werden. Klassischer weise sind Brautaschen tatsächlich weiß oder in anderen weiß-ähnlichen Tönen. Das liegt daran, dass sie eben exakt zum Hochzeitskleid ausgewählt werden. Es gibt nichts schlimmeres, als ein elfenbeinfarbenes Kleid und eine strahlend weiße Brauttasche dazu.

Allerdings zeigen sich in dem Bereich der Brauttaschen auch immer mehr gewagtere Varianten. Es wird mit Farben gespielt. Als Faustregel gilt, dass sich die Brauttasche entweder am Kleid orientiert oder aber zu den Schuhen passen muss. Wer also sein Hochzeitsoutfit etwas aufpeppen mag, kombiniert Schuhe und Brauttasche mit Farbakzenten zum traditionellen weißen Kleid. Kommen wir nun kommen zu den Formen der Brauttaschen.

Der Brautbeutel: praktisch und nostalgisch

Ein kleiner Beutel aus hochwertigem Material, aufwendig verziert ziert wie ein Armband das Handgelenk der Braut: So darf sich der klassische Brautbeutel vorgestellt werden. Er ist der älteste Schnitt unter den Brauttaschen. Einen Tunnelzug kannten die Menschen lange bevor es Druckknöpfe, Magnete und Reißverschlüsse gab.

Der Tunnelzug erweist sich als praktisch. Denn der Brautbeutel lässt sich geräuschlos öffnen und schließen. Es gibt aber auch einen kleinen Nachteil bei dieser Variante: Wer nicht umhinkommt, Kleinigkeiten mit Gewicht oder scharfen Kanten mitzunehmen, wird an dem dünnen Material keine Freude haben. Außerdem würde das Tragen am Handgelenk im Laufe des Tages unangenehm.

Modelle aus weichem Leder halten einiges mehr aus als die Alternativen aus Satin. Allerdings ist das Leder oft nicht so aufwendig verziert. Stanzungen oder Prägungen können aber auch noch in Eigenregie in Auftrag gegeben werden. Brautbeutel können übrigens zauberhaft bestickt werden. Vielleicht ein kleiner Gruß der Eltern oder der Trauzeugin? Weitere Vorschläge und Impressionen hierzu gibt es auch beim Hochzeitsblog.

Henkeltasche als Brauttasche

Obwohl es klingt, als sei eine weiße Handtasche einfach zur Brauttasche erklärt, gibt es doch Besonderheiten: Die Henkel sind sehr zart gearbeitet und meistens sehr kurz gehalten. Wie der Brautbeutel auch wird die Brauttasche mit Henkel über dem Handgelenk oder dem Unterarm getragen. So zu mindestens sieht das sehr Lady-like aus. Alternativ wir die Henkel Tasche in der Hand gehalten.

Innen ist bei einigen Modellen noch eine zusätzliche Gliederkette eingesetzt. Mit diesem Ass im Ärmel wird der Rest des Tages angenehm, weil die Brauttasche einfach über der Schulter getragen werden kann.

Die Verzierungen bei den Henkeltaschen sind wahnsinnig aufwendig. Es gibt natürlich aber auch schlichte Modelle. Vor allem aber die Korpusform hat es in sich. Von Rund über Oval ist alles dabei. Außerdem machen die Verschlüsse einen großen optischen Unterschied. Ist die Brauttasche eher dezent im Hintergrund oder soll sie ein echter Hingucker werden?

Die schicke Clutch

Wie eine Diva fühlt sich Frau mit einer Clutch. Das ist am Hochzeitstag nicht anders. Diese Taschenform hat keinen Henkel. Sie wird auch nicht über der Schulter getragen. Dennoch integrieren doch einige Designer eine Gliederkette, um der Braut das Tragen zu erleichtern.

Charakteristisch für eine Clutch ist ihre flache Form. Sie sieht platt aus. Darum passen auch wirklich nur sehr wenige Utensilien hinein. In den Verschlüssen und der Größe unterscheiden sich die Modelle stark. Clutches werden oft mit Tüll oder Plisses verziert.

Kleiner Tipp zum Ende: Weil diese Tasche direkt Hautkontakt hat, unbedingt auf Allergien achten und bedenken, dass das Material samt Verzierung nicht kratzen sollte. Rüschen sind zum Beispiel sehr angenehm zu tragen.

Bildquelle: JMG - Pixelio.de