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Wann ist ein Mann ein Mann?

Was macht einen Mann heutzutage aus?

Über diese Frage wird häufig gestritten und kontrovers diskutiert. Darf ein Mann weinen, kurze Hosen tragen oder soll er männlich wirken? Metrosexuell, Pansexuell, sind Worte, die schon längst beim Mann angekommen sind, viele Frauen aber eher skeptisch beurteilen. Wenn er länger im Bad braucht als sie, wenn er seine Beine rasiert … gefällt das einigen Frauen, andere sehen aber dabei die Männlichkeit in Gefahr.

Rollentausch der Geschlechter?

Und so falsch ist das gar nicht. Es scheint beinahe so, als ob die Geschlechter die Rollen getauscht hätten. Frauen wirken heute manchmal männlich. Nicht nur wegen der Kleidung, auch vom Benehmen her. Männer hingegen verhalten sich femininer. Optisch. Als auch vom Charakter. Vieles hat sich gewandelt. Früher stand fest, dass der Mann für Frau und Kind verantwortlich war (vor allem in finanzieller Hinsicht). Er musste also seine Familie ernähren können. Heute sieht dieses Bild ganz anders aus.

Viele Frauen haben sich an das neue Rollenverständnis vom Mann angepasst, andere hingegen halten ihn für vollkommen verweichlicht. Die moderne Wahrnehmung von Männlichkeit ufert also immer mehr in eine feminine Seite bei ihm aus. Vielleicht liegt das auch daran, dass in einem modernen Haushalt das männliche Rollenvorbild fehlt. In der Schule gibt es keine Disziplinhaltung mehr. Kinder haben viel Freizeit, bekommen immer weniger Grenzen in der Erziehung aufgezeigt. Alles das prägt auch den modernen Mann.

Medien beeinflussen den Mann

Folgen wir den Medien und der dortigen Auffassung vom modernen Mann, dann ist das alte Rollenbild vollkommen verschwunden. In den Medien erleben wir fast nur noch Stereotypen. Vor allem Kinder identifizieren sich heute nur noch mit den Vorbildern aus den Medien. Wir sehen dieses Bild auch stark in der Politik bei den Männern. Früher erkannten wir dort starke Männer, die selbstbewusst auftraten und handelten. Eine gewisse Rauheit hatten. Heute hingegen erleben wir genau das Gegenteil. Schwache Männer, denen es an Führungsstärke mangelt, die feminin wirken und mehr reden, als etwas umzusetzen.


Natürlich ist Männlichkeit immer einer permanenten Veränderung unterworden. Dabei spielt auch die Verantwortung eine http://www.hochzeit-traumhaft.de/hochzeit-lebensplanung.phpgroße Rolle. Vor 30 Jahren hatten Männer noch eine feste Verantwortung gegenüber ihrer Familie, ihrer Frau. Heute ist das nicht mehr der Fall. Zumindest wird dieses so wahrgenommen. Reicht das Geld nicht, ist das Amt immer im Hinterkopf. Auch das prägt natürlich das moderne Männerbild.

Mann und Sexualität

Auch hier leiten uns die Medien. Werbung, Filme und vor allem Serien verleiten uns. Gutes Benehmen? In den Serien wird uns vorgelebt, das jeder beim Essen sprechen darf, auch dann, wenn das Essen noch im Mund ist. Ein völliges No-Go. Doch jeder macht es. In den Serien passiert es ständig.

Das überträgt sich auch auf die gelebte Sexualität. In den Medien halten Beziehungen nur kurz. Untreue, Betrug, Partnertausch hingegen sind die Fiktion, die über Filme und Serien längst zur Realität im normalen Leben wurden. Männer aber auch Frauen im Speziellen wandern heute von einem Partner zum nächsten und denken, das wäre Liebe. Wir akzeptieren das. Warum? In den Medien wird uns das so vorgelebt. Also muss es doch richtig sein?

Bildquelle:  Tim Reckmann - Pixelio.de